Der erste Brei

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Vor dem ersten Brei hatte ich ganz schön Respekt… Wie koch ich den? Wie soll ich die Zwillinge gleichzeitig füttern? Aber schon nach einigen Tagen stellte sich heraus, dass das keine Hexerei ist, wenn das Timing stimmt.

Am einfachsten war es die Zwillinge anfangs zwischen zwei Schoppen- bzw. Flaschenmahlzeiten mit Brei zu füttern (Bei 3 Stundenrhythmus nach 1.5 bis 2 Stunden). Davor mögen sie noch nichts essen. Danach sind sie zu hungrig, haben keine Geduld und quittieren Essversuche mit Geschrei, Tränen und viel Geklecker. Dazwischen sind sie entspannt und neugierig 😀

Weil sie anfangs noch nicht sitzen konnten und die Wippe verweigerten, fütterten wir im Stillkissen. Die Stillkissen hierbei unbedingt mit einem grossen Badetuch abdecken und den Zwillingen optimalerweise Lätze mit Ärmeln oder etwas Vergleichbares überziehen. Einige teuflische Lebensmittel hinterlassen Flecken für s Leben – Mein spezieller Freund hierbei: Banane… :-/

Am effizientesten fanden wir es den Brei parallel zu geben – 1 Löffel links, 1 Löffel rechts, 1 Löffel links, 1 Löffel rechts… Anfangs brauchen sie ohnehin noch Zeit um die neue Konsistenz und den neuen Geschmack zu prüfen und herauszufinden, wie der Brei geschluckt werden kann 😉 Später half es, dem temperamentvolleren Kind 2 Löffel nacheinander zu geben. Das entspanntere Baby ass dafür am Ende länger und wurde so satt ohne dass alle gestresst waren 😉

Zunächst reichte es ein Rüebli für beide zu kochen, denn sie assen anfangs erst ein paar Bissen. Ich habe die Karotte jeweils geschält und in 1mm dicke Scheiben geschnitten, die Pfanne mit so viel Wasser gefüllt bis die Scheiben bedeckt waren und sie dann während 10 bis 15 Minuten auf kleiner Stufe weichgekocht. Anschliessend gibt man etwas Öl hinzu, um die Vitamine zu lösen, und püriert das Ganze mit ein wenig Kochwasser.

Nun sollte der Brei noch auf Esstemperatur abgekühlt werden (Lösungen für Sommer und Winter) und das Abenteuer kann beginnen 🙂

Damit der Brei nach dem Essen nicht über die ganzen Babies und Wippen verteilt ist, haben wir in der ärgsten Phase den „Tipp 16: Brei ohne Sauerei“ ausprobiert 😉

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